Ratgeber · Planung und Kosten

Home-Staging-Kosten: Was lohnt sich für Makler?

Leere Räume wirken auf Fotos und bei Besichtigungen kleiner und kälter, als sie sind. Ein leeres Wohnzimmer ist eine Fläche mit Steckdosen, ein eingerichtetes eine Vorstellung davon, wie man dort lebt. Home Staging soll das ändern. Die Frage für Makler ist, wie viel davon sich lohnt: Für welche Objekte, für welche Räume, und wie lange. Wir haben keine belastbaren Marktpreise und nennen deshalb keine. Wir zeigen dir, aus welchen Posten die Kosten bestehen, wo du sparen kannst und wie du mit wenigen Regalen auf Zeit schon viel erreichst.

Was Home Staging umfasst

Home Staging heißt, ein Objekt für die Vermarktung wohnlich zu inszenieren. Das reicht vom Aufräumen und Umstellen vorhandener Möbel bis zur kompletten Möblierung eines leeren Objekts. Dazwischen liegt das Teil-Staging: wenige Möbel und Dekoration an den Stellen, die auf den Fotos und bei der Besichtigung zählen. Für die meisten Makler ist das Teil-Staging der Weg, der sich rechnet.

  • Beratung: Ein Blick auf das Objekt und ein Konzept, was wo stehen soll.
  • Möbel und Dekoration: gemietet, aus dem eigenen Fundus oder gekauft.
  • Transport, Aufbau und Abbau, bei jedem Objekt neu.
  • Dauer: Je länger die Vermarktung läuft, desto länger läuft die Miete.
  • Fotos: Aufnahmen gehören bei der Planung dazu, denn sie sind oft die erste Besichtigung.

Wovon die Kosten abhängen

Es gibt keinen festen Preis für Home Staging. Die Kosten hängen von der Größe des Objekts ab, davon, wie viele Räume gestaltet werden, von der Dauer der Vermarktung und von Aufwand und Hochwertigkeit der Ausstattung. Ein Loft mit drei Räumen und ein Einfamilienhaus mit sieben sind zwei verschiedene Aufträge, auch wenn beide „Home Staging“ heißen.

Frag bei mehreren Anbietern ein Angebot an und lass dir die Posten einzeln aufschreiben: Konzept, Möbel je Raum, Transport, Dauer. So siehst du, wofür du zahlst, kannst Angebote vergleichen und weglassen, was das Objekt nicht braucht. Ein Angebot, das nur eine Summe nennt, ist schwer zu vergleichen und noch schwerer zu kürzen.

Was sich für Makler lohnt

Gestaltet werden muss nicht alles. Ein Objekt wird über wenige Räume vermarktet, und die sieht man auf den Fotos zuerst. Wer das Exposé von hinten denkt, also von den drei Bildern, die im Portal oben stehen, weiß, welche Räume die Mühe wert sind.

  • Wohnzimmer und Essbereich zuerst: Hier entscheidet sich, ob jemand sich dort wohnen sieht.
  • Räume mit unklarer Funktion gestalten: Ein leeres Zimmer wirkt klein, ein Arbeitsplatz oder eine Leseecke gibt Maßstab und eine Idee.
  • Wenige Dinge gut platzieren statt viele Dinge verteilen. Ein paar Bücher, eine Pflanze und eine Vase pro Regal reichen.
  • Bad und Flur selten komplett ausstatten, hier reichen Handtücher, Licht und Ordnung.
  • Schlafzimmer nur, wenn es auf den Fotos vorkommt; ein Bett ist teuer zu stellen und selten das Verkaufsargument.

Welches Objekt braucht wie viel?

Nicht jedes Objekt lohnt denselben Aufwand. Als Faustregel hilft eine Einordnung nach Zustand und Zielgruppe:

ObjektWas hilftWas du dir sparen kannst
Bewohnt, gut gepflegtAufräumen, Entpersonalisieren, LichtZusätzliche Möbel
Leer, gut geschnittenTeil-Staging in zwei Räumen, ein Regal als MaßstabKomplette Möblierung
Leer, schwieriger SchnittZonen zeigen: Wohnen, Essen, Arbeiten durch Regale trennenDekoration ohne Funktion
Neubau, unverkauftEine Musterwohnung mit Markenwand des BauträgersStaging jeder Einheit

Regale auf Zeit statt Möbel kaufen

Wer oft Objekte inszeniert, braucht keine eigene Möbelsammlung und keinen Lagerraum dafür. Mit Wylli mietest du Regale und Raumteiler nur für die Dauer der Vermarktung, ab 7 Tagen. Das Regal kommt per DHL 3 Werktage vor dem Mietbeginn, steht ohne Werkzeug und ohne Bohren, und geht danach im Karton zurück. Ist das Objekt früher verkauft, kannst du früher zurückgeben und bekommst einen Teil der Miete zurück; läuft die Vermarktung länger, verlängerst du im Konto.

Ein Feld misst rund 41 cm im Außenmaß, das Raster ist 37,5 cm. Ein Sideboard im Wohnzimmer (vier Felder nebeneinander, eins hoch), ein Bücherregal (zwei breit, drei hoch) und ein offener Raumteiler im Essbereich (drei breit, zwei hoch) sind mit wenigen Feldern gebaut. Freistehend darf ein Regal höchstens 3-mal so hoch wie tief und wie breit sein, höhere Aufbauten befestigst du an der Wand; bei einem Verkaufsobjekt bleibst du besser darunter und bohrst nichts.

Rechenbeispiel: Regale für eine Vermarktung

Als Anhaltspunkt dienen die Vorlagen „Schaufenster“ (6 Felder, reicht für Sideboard und Raumteiler) und „Studio“ (12 Felder, reicht für zwei Räume) im Konfigurator. Die Tabelle zeigt die Miete bei Wylli, netto, mit Böden aus Birke und Staffelrabatt: Jede weitere Woche wird günstiger, bis zu 30 %. Dazu kommen 29,00 € Versand je Paket hin und zurück und die Kaution, die nach der Rückgabe zurückkommt.

Felder und DauerMiete nettopro Woche im Schnitt
6 Felder, 4 Wochen219,78 €54,95 €
6 Felder, 8 Wochen409,86 €51,23 €
12 Felder, 4 Wochen439,56 €109,89 €
12 Felder, 8 Wochen819,72 €102,47 €

Dein Marketing gleich mit

Home Staging und Werbung für dein Büro lassen sich verbinden. Auf Wunsch tragen die Wände deines Regals dein Logo und deine Farben. Sie stehen auf den Exposé-Fotos und bei jeder Besichtigung im Bild, und wer das Exposé weiterschickt, schickt dein Logo mit. Dezent gesetzt, eine Wand mit Logo, nicht die ganze Rückwand, stört das weder Foto noch Käufer.

Bedruckte Wände kosten einmalig 19,90 € netto je Wand, ab 2 Wänden je Buchung, und gehören danach dir: Dieselbe Logo-Wand wandert von Objekt zu Objekt, du mietest jedes Mal nur das Regal dazu.

Dein nächster Schritt

Schau dir dein nächstes Objekt an und markiere die zwei Räume, die auf den Fotos wirken sollen. Zähl dann die Felder, die du dafür brauchst. Wie Wylli für Makler aussieht und wie die Rückgabe läuft, steht auf der Seite Wylli für Home-Staging. Im Konfigurator siehst du Maße und Preis für die Räume, die du gestalten willst.

Regale auf Zeit, mit deinem Motiv.

Wylli mietest du genau so lange, wie du es brauchst, und die Wände tragen deine Werbung. Aufgebaut ohne Werkzeug, danach einfach zurückgeschickt.

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